SS Bremen

Veröffentlicht am 29.06.2026
ReedereiNorddeutscher Lloyd
Baujahr1929
Maßstab1:1000
Modelllänge28,6 cm
DruckverfahrenFDM

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Über die SS Bremen

Mit der Bremen kehrte der Norddeutsche Lloyd kaum ein Jahrzehnt nach dem Ersten Weltkrieg an die Spitze des Transatlantikverkehrs zurück. Gebaut in ihrer Heimatstadt von der Deschimag und im August 1928 vom Stapel gelaufen, waren sie und ihr Schwesterschiff Europa ganz auf Geschwindigkeit ausgelegt: Ein langer, flacher Rumpf mit Wulstbug, starke Dampfturbinen und zwei gedrungene Schornsteine gaben ihnen ein auffallend modernes Aussehen.

Auf der Jungfernfahrt im Juli 1929 nahm die Bremen der Mauretania der Cunard Line das Blaue Band ab, das diese zwanzig Jahre lang gehalten hatte – eine Sensation, die einen Wettlauf der großen Seefahrtsnationen um immer größere und schnellere Liner auslöste. An Bord hatte sie sogar ein Katapultflugzeug, das die Post vorab an Land brachte. Bei Kriegsbeginn 1939 suchte sie Zuflucht im sowjetischen Hafen Murmansk und schlüpfte im Dezember durch die britische Blockade zurück nach Deutschland. Im März 1941 brannte sie in Bremerhaven nach Brandstiftung durch ein Besatzungsmitglied aus und wurde später abgewrackt.

Technische Daten

Im Dienst
1929 – 1939
(Transatlantikliner)
Verbleib
Durch Feuer zerstört
(1941, Bremerhaven)
Länge (ü. a.)
286,1 m
(938,6 ft)
Breite
31,1 m
(101,9 ft)
Vermessung
51.656
(BRT)
Höchstgeschw.
27 Knoten
(Entwurfsgeschwindigkeit · Blaues Band)
Kapazität
2.139 Passagiere
(zzgl. 966 Besatzung)