RMS Empress of Ireland
Über die RMS Empress of Ireland
Die Empress of Ireland und ihr Schwesterschiff entstanden bei Fairfield in Glasgow für den Post- und Passagierdienst der Canadian Pacific zwischen Liverpool und Québec, auf dem sie 1906 ihren Dienst begann. Schnell und komfortabel, brachte sie in acht Jahren viele Tausend Auswanderer in ein neues Leben in Kanada.
Kurz vor zwei Uhr morgens am 29. Mai 1914, auf der Fahrt nach Liverpool, begegnete sie auf dem Sankt-Lorenz-Strom bei Rimouski im dichten Nebel dem norwegischen Kohlefrachter Storstad. Der Frachter rammte sie tief in die Steuerbordseite. Das Schiff legte sich so schnell auf die Seite, dass nur wenige Rettungsboote zu Wasser gelassen werden konnten – obwohl seit der Titanic genug für alle an Bord waren. Nach rund einer Viertelstunde war sie gesunken. 1.012 der 1.477 Menschen an Bord kamen ums Leben – bis heute das schwerste Schiffsunglück Kanadas in Friedenszeiten. Das Wrack liegt in etwa 40 Metern Tiefe und steht als historische Stätte unter Schutz.
Technische Daten
- Im Dienst
- 1906 – 1914
- (Liverpool – Québec)
- Verbleib
- Gesunken
- (29. Mai 1914, nach Kollision mit Storstad)
- Länge (ü. a.)
- 170 m
- (570 ft)
- Breite
- 20 m
- (65,7 ft)
- Vermessung
- 14.191
- (BRT)
- Höchstgeschw.
- 18 Knoten
- (Dienstgeschwindigkeit)
- Kapazität
- 1.542 Passagiere
- (zzgl. 373 Besatzung (1906))