SS Frankfurt
Veröffentlicht am 12.06.2026
Über die SS Frankfurt
In der Nacht, in der die Titanic sank, war die Frankfurt des Norddeutschen Lloyd eines der ersten Schiffe, die den Notruf auffingen – ihr Funkverkehr mit dem sinkenden Liner beschäftigte später die Untersuchungskommissionen. Dabei war sie eigentlich ein ganz gewöhnlicher Auswandererdampfer: gebaut als Schiff der Köln-Klasse bei Tecklenborg in Geestemünde, Ende 1899 zu Wasser gelassen und fast zwei Jahrzehnte auf den Routen nach Nordamerika unterwegs.
Nach dem Ersten Weltkrieg kam sie 1919 in britische Hände und fuhr für die White Star Line. 1922 wechselte sie nach Hongkong zur Oriental Navigation Company, die ihr den Namen Sarvistan gab. 1931 endete ihre Laufbahn auf einer Abwrackwerft in Japan.
Technische Daten
- Im Dienst
- 1900 – 1931
- (NDL · ab 1922 als Sarvistan)
- Verbleib
- Abgewrackt
- (1931, Japan)
- Länge (ü. a.)
- 130,8 m
- (429 ft)
- Breite
- 16,6 m
- (54,3 ft)
- Vermessung
- 7.341
- (BRT)
- Höchstgeschw.
- 13 Knoten
- (Dienstgeschwindigkeit)
- Kapazität
- 2.007 Passagiere