RMS Empress of Britain
Über die RMS Empress of Britain
Canadian Pacific suchte ein Flaggschiff, das die Reisenden auf der Route zwischen Großbritannien und Kanada begeistern sollte – mit der Empress of Britain bekam die Reederei genau das. Gebaut bei John Brown & Company am Clyde und 1931 fertiggestellt, war sie größer, schneller und prächtiger ausgestattet als jedes Schiff, das die Kanada-Route bis dahin gesehen hatte. Bekannte Künstler ihrer Zeit gestalteten die Innenräume.
Im Sommer fuhr sie zwischen Southampton und Québec, im Winter – wenn der Sankt-Lorenz-Strom zugefroren war – ging sie auf lange Luxus-Kreuzfahrten rund um die Welt. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde sie zum Truppentransporter. Am 26. Oktober 1940 setzte ein deutscher Bomber sie vor der Nordwestküste Irlands in Brand; zwei Tage später, bereits im Schlepp, torpedierte und versenkte sie das U-Boot U-32. Sie gehört zu den größten im Krieg verlorenen Linienschiffen und war das größte Schiff, das je von einem U-Boot versenkt wurde.
Technische Daten
- Im Dienst
- 1931 – 1940
- (Transatlantikliner & Truppentransporter)
- Verbleib
- Versenkt
- (28. Okt. 1940, bombardiert & torpediert)
- Länge (ü. a.)
- 231,8 m
- (760 ft 6 in)
- Breite
- 29,8 m
- (97,8 ft)
- Vermessung
- 42.348
- (BRT)
- Höchstgeschw.
- 24 Knoten
- (Dienstgeschwindigkeit)
- Kapazität
- 1.195 Passagiere
- (zzgl. 740 Besatzung)